Embodied Listening workshop
25.09.2026 // 10:00-11:30 Uhr
Workshop von Stephani Scheubeck & Ferdinand Kavall
Teilnahme: 10,00€ / 20e,00€ solidarisch nach Selbsteinschätzung
Anmeldung unter: contact@ferdinandkavall.com
Wie wirkt sich räumlich immersiver Klang und räumliche Musik auf das Hören und die ganzkörperliche Wahrnehmung aus?
Wie unterscheiden sich die Wahrnehmung und was macht es mit der Rolle des Zuhörenden ?
Der Embodied Listening - Workshop von Musiker Ferdinand Kavall und Tänzerin, Choreografin und Forscherin Stephanie Scheubeck beschäftigt sich mit der veränderten Hörsituation in immersiven Konzertsettings und multimedialen Installationen.
Die Wahrnehmung der Zuhörenden steht dabei nicht nur räumlich im Mittelpunkt. In diesem eigens kEmbodied Listening Workshop
25.09.2026 // 10:00-11:30 Uhr
Workshop von Stephanei Scheubeck & Ferdinand Kavall
Teilnahme: 10,00€ / 20,00€ solidarisch nach Selbsteinschätzung
Anmeldung unter: contact@ferdinandkavall.com
Wie verändert räumlich immersiver Klang unser Hören – und unsere körperliche Wahrnehmung? Wie unterscheidet sich das Erleben eines immersiven Klangraums von einer klassischen Frontalbeschallung? Und was macht es mit der Rolle des Zuhörenden?
Der Embodied Listening Workshop von Musiker und Komponist Ferdinand Kavall sowie Tänzerin, Choreografin und Forscherin Stephanie Scheubeck widmet sich der veränderten Wahrnehmung in immersiven Konzertformaten und multimedialen Klanginstallationen.
Im Mittelpunkt steht das bewusste Erleben von Klang als räumliches und körperliches Phänomen. Die Teilnehmenden werden schrittweise an die komplexen akustischen Reize der immersiven Rundumbeschallung herangeführt, bei der sich Klänge nicht nur im Raum verorten, sondern auch räumlich bewegen. Im Vergleich zur klassischen Frontalbeschallung eröffnet sich dadurch eine neue Form des Hörens, die den gesamten Körper in die Wahrnehmung einbezieht.
Ergänzend zur traditionell eher passiven Konzertrezeption bietet der Workshop einen angeleiteten Rahmen, in dem Höreindrücke durch Bewegung erforscht und körperlich erfahrbar werden. So entsteht ein Dialog zwischen Klang, Raum und Körper, der neue Perspektiven auf das Hören eröffnet und die Beziehung zwischen Klang und Hörendem neu verhandelt.
Der Workshop richtet sich an Künstlerinnen, Musikerinnen, Tänzer*innen sowie alle, die in ihrer Praxis mit Klang, Raum und Bewegung arbeiten oder sich für immersive Formate und neue Formen der Wahrnehmung interessieren.
Ferdinand Kavall
Ferdinand Kavall ist Musiker und Komponist mit Schwerpunkt auf räumlicher Musik und immersiven Klangkonzepten. Mit seinem instrumentenbasierten Zugang zur Spatial-Audio-Komposition hat er sich international etabliert. Seine immersiven Solokonzerte werden in renommierten Spielstätten, Full-Dome-Systemen und Kirchenräumen präsentiert, darunter das Festspielhaus Hellerau, Effenaar Eindhoven, Schloss Bröllin, CERVO Zermatt, die Zwingli-Kirche Berlin, die Genezarethkirche Berlin sowie die Dome zu Halle und Merseburg.
Kavall ist Artist des Spatial Audio Network Europe. Seine Musik erscheint beim Berliner Label Neue Meister.
ferdinandkavall.com
Stephanie Scheubeck
Stephanie Scheubeck arbeitet international als Tänzerin, Choreografin, Filmemacherin und Forscherin. Ihre künstlerische Praxis umfasst Tanz- und digitale Performances, Filmproduktionen sowie audiovisuelle Installationen und ist geprägt von transdisziplinären, kollaborativen Arbeitsweisen.
Im Zentrum ihrer Forschung steht die Beziehung zwischen Synästhesie, Embodiment und Tanz. Dabei untersucht sie, wie die Verschmelzung der Sinne neue Perspektiven auf Wahrnehmung eröffnen kann und wie diese Vielfalt erfahrbar und sichtbar gemacht werden kann. Ihre Arbeit ist maßgeblich von ihren eigenen synästhetischen Erfahrungen sowie ihrer langjährigen Beschäftigung mit somatischen Praktiken geprägt.
2017 schloss sie ihren Master of Arts in Dance an der Bath Spa University (Großbritannien) mit Auszeichnung ab.
onzipierten „Embodied Listening“-Workshop wird das Publikum an die komplexeren akustischen Reize der immersiven Rundum-Beschallung herangeführt, die im Vergleich zur herkömmlichen Frontal-Beschallung auch räumliche akustische Bewegungen in der Musik abbildet. In Ergänzung zur eher passiven Haltung während der Performance bietet der Workshop einen angeleiteten Rahmen für eine aktive körperliche Reaktion und lädt die Besucher*innen ein, ihre Höreindrücke in Bewegung umzusetzen. Der Workshop fungiert dabei auch als Vermittlungsplattform des künstlerischen Konzeptes Kavall’s und bietet eine Plattform für Austausch zu diesem Thema.
Der Workshop richtet sich gezielt an Kunstschaffende die in Ihrer Praxis mit Klang, Raum und Bewegung arbeiten oder selbst bereits mit immersiven Formaten arbeiten.